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Der Holzenergiehof der GESA in Wuppertal

Der Holzenergiehof – ein Ökosozialprojekt, einzigartig in der Bundesrepublik. Auf dem Holzenergiehof sind rund 200 zuvor langzeitarbeitslose Menschen damit beschäftigt, Holz aus den heimischen Wäldern zu sammeln und weiterzuverarbeiten. In Kooperation mit der Stadt Wuppertal werden Schwach- und Waldresthölzer, die bisher keiner wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden konnten, unter fachlicher Anleitung aus städtischen und privaten Forsten der Umgebung eingesammelt, nach Güte und Größe sortiert und weiterverarbeitet.

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Solarstrom vom Dach des Landeskirchenamts

Auch die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine Photovoltaikanlage zur klimafreundlichen Stromerzeugung auf den Dächern des Düsseldorfer Landeskirchenamts offiziell in Betrieb genommen. Mit der Anlage, die im Jahr rund 32.000 Kilowattstunden umweltfreundlich erzeugten Strom liefern soll, wird jährlich der Ausstoß von rund 25 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden.

"Nachdem wir unser Gebäude und die Gebäudetechnik bereits vor geraumer Zeit durch externe Beratung auf Optimierungspotenziale hinsichtlich des Energieverbrauchs haben untersuchen lassen und auch entsprechenden Vorschlägen gefolgt sind, ist die Photovoltaikanlage ein weiteres sichtbares Zeichen unseres Engagements zur Bewahrung der Schöpfung", so der Leiter des Landeskirchenamts, Vizepräsident Christian Drägert, bei der Inbetriebnahme. Zusätzlich, so der leitende Jurist der rheinischen Kirche, werde das Amt nach Auslaufen des bisherigen Stromliefervertrags nur noch Strom beziehen, der aus regenerativen Quellen erzeugt wird. "Daneben bleiben wir alle aufgefordert, auf energiesparendes Verhalten zu achten."

Die Photovoltaikanlage, in die die Landeskirche rund 200.000 Euro investiert hat, besteht aus 188 einzelnen Modulen, die pro Jahr umgerechnet Strom für acht bis zehn Einfamilienhäusern liefern sollen. Der so erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Die Anlage auf dem Landeskirchenamt ist dabei nur ein kirchlicher Baustein im Klimaschutz. Dazu einige Beispiele: Allein in Wuppertal gibt es auf 15 Dächern von Kirchen und Gemeindehäusern Photovoltaikanlagen, im Kirchenkreis Oberhausen sind es drei, im Kirchenkreis Simmern-Trarbach fünf, in Koblenz drei. Im Kirchenkreis Aachen betreibt die Kirche selbst drei Photovoltaikanlagen und eine Thermosolaranlage zur Erzeugung von heißem Wasser. Eine Kirchengemeinde hat dort ihr Kirchendach für den (Fremd-)Betrieb einer Solaranlage zur Verfügung gestellt. Auch beim Bezug von umweltfreundlich erzeugtem Strom setzen viele rheinische Gemeinden zwischen Emmerich und Saarbrücken Zeichen: So nutzt der Kirchenkreis Altenkirchen mit seinen 16 Kirchengemeinden ausschließlich so genannten Öko-Strom; ähnliches gilt für weitere Kirchenkreise wie zum Beispiel Jülich.