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Pfarrer unter Strom mit zwei CityEl's

Der Kirchenkreis Wuppertal steht seit Jahren unter Strom: Seit 2002 werden zwei Elektrofahrzeuge der Marke CITY EL als Stadtfahrzeuge und Werbeträger genutzt. Superintendent Manfred Rekowski und Öffentlichkeitsreferent Pfarrer Werner Jacken setzen für ihre Dienstfahrten mittlerweile schon auf die zweite Generation von Elektroautos .

Ausgehend von den Solaranlagen auf Kirchendächern und der Frage, was eigentlich mit dem alternativ produzierten Strom passiert, kam die Idee, diesen auch zu 'verfahren'. Denn gerade für Stadtfahrten und Botendienste eignen sich die Fahrzeuge aufgrund des Energieverbrauchs und der Schadstoffwerte hervorragend. "Mehr Auto brauche ich nicht auf meinen Fahrten zwischen Beyenburg und Vohwinkel" sagt Superintendent Manfred Rekowski. "Und bislang bin ich auch noch jeden Berg hochgekommen..." ergänzt er lachend.

Saft vom Kirchendach
Mit zwei Tankstationen an den beiden Citykirchen und einer Reichweite von 20 - 40 Kilometern (je nach Temperatur und Steigung) sind auch komplizierte Terminkonstellationen zwischen Nächstebreck und Hintersudberg mühelos zu 'stromern'.

Neue Technik
Jetzt wurde eines der Fahrzeuge auf hochmoderne Lithium-Ionen-Batterietechnik umgerüstet. 15 Zellen werden von einem intelligenten Batteriemanagement überwacht und ermöglichen nun eine Reichweite von 70 bis maximal 100 km bei einer durchschnittlichen Gesamtfahrleitung von 70.000 km.

Dies ergibt eine deutlich verbesserte Leistungs- und Verbrauchbilanz: Mit einem Energieverbrauch von 3,5 bis 5kWh pro 100 km fährt der neue CityEl-FactFour mit einem Wirkungsgrad seines Elektromotors von 90%. Im Vergleich dazu erreichen moderne Verbrennungsmotoren häufig nur einen Wirkunggrad von 40%. Und nicht nur wird mit dem CityEl die Feinstaubemmission weitgehend vermieden, sondern durch den geringen Energieverbrauch sind auch die CO²-Emissionen, die im Kraftwerk bei der Stromproduktion entstehen, minimal: Sie liegen bei 26g pro km. Bei Solarenergie fällt die Energiebilanz natürlich noch deutlich besser aus.

Im Sommer offen, im Winter muckelig
Auch der Komfort hat sich deutlich verbessert: Ein Display im Armaturenbrett erlaubt jetzt eine Batteriezellen genaue Übersicht über die vorhandenen Energiereserven, bei Nacht natürlich beleuchtet...

Das neue Modell, im Sommer sogar als Cabrio, lässt kaum Wünsche offen. Und die Sitzheizung macht jetzt den Winter fast schon muckelig...

Bilder von der Lithium-Ionen-Technik gibts hier im Fotoalbum...

Ein Autotest des CITYEL-FactFour mit Lithium-Ionen-Technik gibts hier...

Zu unserem fitten CITYEL-Servicepartner KTV-Börner gehts hier...

Zur CITYEL-Geburtsstätte gehts hier...

Artikel aus dem TOP-Magazin: Pfarrer immer unter Strom  (PDF-Dokument)